Die Kirche zu Mörsdorf

Die Ursprünge der Mörsdorfer Kirche sind bisher unbekannt. 1685 wurde die Kirche einschiffig auf rechteckigem Grundriß erbaut. 1717 musste das Langhaus erhöht werden, um für die dritte Empore Platz zu schaffen. Gleichzeitig entstand der Kirchturm an der Ostseite von Grund auf neu. Oberhalb des Langhauses wird der Turm achteckig und schließt mit Schweifhaube und Laterne ab.

Das Baumaterial kam von der "wüsten Kirche" im heute verschwundenen Oylersdorf. Bei den Bergungsarbeiten wurde auch die Glocke von 1522 gefunden, die heute immer noch im Kirchturm hängt.

Im Inneren befindet sich eine dreiseitige zweigeschossige Empore. Die dritte Empore wurde an der Nord- und Südseite in den 1980er Jahren verkürzt. Die Orgel wurde von Justinius Ehrenfried Gerhardt aus Lindig 1765 gebaut.

Im Chor steht ein Kanzelaltar des Eisenberger Bildhauers Johann Schellenberg. Auf den seitlichen Konsolen sind die überlebensgroßen Schnitzfiguren Christi und Johannes der Täufer abgestellt. Der auferstandene Christus ist von Putten umgeben und bekrönt damit den Kanzelaltar. Der Taufstein wurde 1693 aus Sandstein gehauen und trägt die Umschrift "Drei sind, die da zeugen, der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins."

Die gefundene Glocke von 1522 wurde später von einer größeren und kleineren ergänzt. Diese wurden im I. Weltkrieg eingeschmolzen. 1928 konnten zwei neue Glocken eingeweiht werden. Die große Glocke musste schließlich im II. Weltkrieg abgeliefert werden.

 

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Losung & Lehrtext

30.05.2017
Ich, der HERR, habe dich gerufen, dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker. Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leibe lebt.
Jesaja 42,6.7 Hebräer 13,3

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