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Grußwort des Superintendenten:


Superintendent Arnd Kuschmierz

Ich grüße Sie mit der Jahreslosung 2016:

 

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet!


(Jesaja 66, 13)




 

Ein zärtlicher, schon selbst tröstlicher Satz ist diese Jahreslosung. Aber was ist eigentlich das Besondere, das wunderbar kraftvolle an dieser Jahreslosung?

Ich denke es liegt an der Verbindung von Trost mit dem Bild der liebevollen Zuwendung einer Mutter. Viel stärker noch als das Bild des Vaters, steht die Mutter für bergende und tröstende Zuwendung.

Wie aber tröstet nun eine Mutter?

Trost hat immer etwas mit Zuwendung und Nähe zu tun! Eine Mutter tröstet, indem sie ihr Kind in den Arm nimmt!
Das machen Väter natürlich auch, wenn sie trösten, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass der Trost einer Mutter immer noch ein Stück inniger und näher ist. Vielleicht liegt es ja daran, dass Männer eher lösungsorientiert reagieren, Frauen aber lassen den Gefühlen Raum. Und sicherlich kommt dazu, dass Mutter und Kind neun Monate Schwangerschaft, eine Zeit größter Nähe und innigster Verbundenheit miteinander erlebt haben und dadurch immer besonders verbunden bleiben!?!

Und unser Gott sagt nun: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet!

Unglaublich zärtliche Worte sind das, Worte die einen ganzen Film von Bildern auslösen: der Säugling, der in der Nacht schreit und an der Brust der Mutter zur Ruhe kommt, das kleine Kind, das zum ersten Mal die Treppe erkundet und die unterste, mühsam eroberte Stufe, gleich wieder herunterfällt - und dann halb vor Enttäuschung, halb vor Schmerz zu schreien beginnt. Auf dem Arm der Mutter kommt es schnell wieder zur Ruhe. Das aufgeschürfte Knie wird nicht nur mit einem Pflaster versorgt, die Mutter spricht auch beruhigende Worte und pustet den Schmerz weg. Das zerbrochene Spielzeug ist im Arm der Mutter schon kein ganz so großer Verlust mehr - und wenn sie oder der Vater es noch reparieren können, dann ist das Glück vollkommen. Oder wenn der erhoffte Preis nicht gewonnen, das Ziel ganz knapp verfehlt wurde - wie gut tut es da dem Kind, in den Arm genommen zu werden.

 Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet! das ist eine Zusage, die schon dem Volk Israel vor 2.500 Jahren Zuversicht geschenkt hat: Ja, unser Gott ist da! Er begleitet und behütet uns, er ist bei uns mit seiner Hilfe und mit seiner wohltuenden Nähe.

Und so wird dieser Satz: "ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet" schon selbst zum Trost! Denn er ist wie das Licht, das in der dunklen Nacht durch den Türspalt dringt und die Gewissheit schenkt: die Mutter ist da - und das Kind kann beruhigt einschlafen. Die Dämonen der Nacht und der Dunkelheit haben keine Macht mehr!
So können wir getröstet und getrost durch dieses Jahr gehen, denn Gott spricht zu uns: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet!

Diese tröstende Nähe wünsche ich Ihnen an jedem Tag dieses Jahres!

Arnd Kuschmierz, Superintendent


Das Bild mit der Jahreslosung zeigt die Weihnachtstafel des alten Altars der Stadtkirche St. Peter in Eisenberg.

Die Tafelbilder sind in der Stadtkirche zu sehen.

Weihnachten macht deutlich: Gott ist uns ganz nahe gekommen!



Hinweis: Bild anklicken und druckfähige Vorlage runterladen.

 

 

 

Losung & Lehrtext

25.09.2016
Ich will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich gesündigt haben, und will ihnen vergeben. Unser Heiland Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
Jeremia 33,8 Titus 2,13-14

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine www.ebu.de. Weitere Informationen finden sie hier. Herrnhuter Losungen

 

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Klosterkirche Bad Klosterlausnitz, Mi. 28.09.16
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Eisenberg, Stadtkirche, So. 02.10.16
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Schlöben, Kirche, So. 02.10.16
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Eisenberg, Stadtkirche, Mo. 31.10.16
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Dez 18 Die Nacht gibt ein neu Licht dar
Eisenberg, Stadtkirche, So. 18.12.16
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