Die Kirche zu Laasdorf

War die hießige Pfarrstelle noch im 1554 Lehn des Stiftsdechanten in Naumburg, so gehört die evangelische Filialkirche heute wie Gernewitz zu Stadtroda. Die Saalkirche mit Dachturm wurde unter Einbeziehung von Teilen des Vorgängerbaus 1770/71 gebaut.

Im Inneren ist die Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert fast vollständig erhalten. Im Chor wird vom freistehenden Kanzelaltar geprägt. Links und rechts neben dem Kanzelkorb stehen zwei spätgotische Schnitzfiguren, die vermutlich Teil eines mittelalterlichen Flügelaltars waren. Das Predellagemälde, gemalt von Paul Neidhardt aus Gera 1912, zeigt die Darstellung Jesu als guten Hirten.

Das Langhaus hat eine dreiseitige Empore. Die zweite Empore wurde 1972/73 erheblich verkürzt. Die Orgel ist ein Werk von Christian Sigismund Voigt aus Uhlstädt aus dem Jahre 1773.

Die zwei Glocken der Kirche wurden 1855 von Carl Friedrich Ulrich in Apolda gegossen. Die große musste für Kriegszwecke abgeliefert werden, so läutet heute die kleine Glocke mit der Inschrift "Meine Töne rufen zu den Stufen des Tempels" zum Gottesdienst.

 

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Losung & Lehrtext

26.03.2017
Es gibt Hoffnung auf Zukunft für dich. Spruch des HERRN. Die Nachbarn und die, die den Blinden früher als Bettler gesehen hatten, sprachen: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte?
Jeremia 31,17 Johannes 9,8

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine www.ebu.de. Weitere Informationen finden sie hier. Herrnhuter Losungen