Die Kirche St. Maria und St. Georg zu Thalbürgel

Die Kirche gehört zu den bedeutendsten romanischen Sakralbauten Thüringens. Das ehemalige Benediktinerklosters gründete 1133 Bischof Udo I. von Naumburg. Mönche aus Paulinzella und aus Hirsau errichteten die Pfeilerbasilika unter dem Einfluß der Hirsauer Klosterreform.

Dem Langhaus westlich vorgelagert ist die teilweise erhaltene Vorkirche. Das Gefüge des Portals weist 4 Bögen und 7 oder mehr Profillinien auf, gemeint als Bild der Himmel. Sie schließen das Tympanon ein, in dessen Mitte das österliche Kreuz Mahnung und Segen verheißt.

Das Langhaus mit den gegliederten Pfeilern, die ebensolche Bögen tragen, einer flachen Decke und den Resten eines Lettners ist 30 m lang.

Nur noch als Ruine erhalten läßt sie diesen Eindruck dennoch erahnen. Im Staffelchor konnten gleichzeitig mehrere Messen, oft Privatmessen für die Seelen Verstorbener, gelesen werden.

Infolge der Reformation 1526 wurde das Kloster aufgelöst und somit dem Verfall preisgegeben. Nach der Visitation von Philipp Melanchton wurden die Reste der Klosterkirche für die dörfliche Gemeinde wieder nutzbar gemacht.

Im 19. Jh. erkannte Johann Wolfgang von Goethe die Bedeutung der Klosterkirche und veranlaßte ihre Sicherung und teilweise Rekonstruktion. 1964 bis 1972 erstand die Kirche als Teil einer romanischen Basilika wieder.

In der heutigen Nutzung soll ein Bogen gespannt werden - zwischen gestern und heute. Gottesdienst, Konzertsommer, wechselnde Ausstellungen und Besichtigung sollen dem dienen.

Weitere Informationen zur Geschichte und zum Programm unter

http://www.klosterkirche-thalbuergel.de/ 

 

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Losung & Lehrtext

01.04.2020
Ich will mich freuen über mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens. Jesus sprach zu den Jüngern: Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
Jesaja 65,19 Johannes 16,22

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