Sankt-Marien-Kirche Orlamünde

Die Kirche wurde vermutlich im 11. Jahrhundert von den Grafen zu Orlamünde in unmittelbarer Nähe zur Kemnate gebaut und war die Hauptkirche für die Umgebung. 1194 wurde die Kirche nach gründlicher Erneuerung vom Erzbischof zu Mainz neu eingeweiht. Der untere Teil des Turmes soll aus dem 12. Jahrhundert stammen, 1504 wurde aufgestockt, die Turmhaube schließlich 1651 aufgesetzt.

Das Langhaus in seiner jetzigen wurde 1767/68 erbaut. Der Orgelprospekt geht auf das Jahr 1782 zurück.

In einem Anbau befindet sich an der Südseite die Sakristei, auf der Nordseite die Gedenkstätte für die Gefallenen des II. Weltkrieges.

Das große steinerne Taufbecken aus dem Mittelalter, das zeitweise entfernt war, wurde vor dem II. Weltkrieg wieder im Altarraum aufgestellt.

Von den vier Bronzeglocken wurde die größte 1822 gegossen, die Sontagsglocke 1697, die Feierabendglocke 1582, die kleinste, die Taufglocke stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Die Kirche umgibt ein Friedhof mit etlichen Grabdenkmäler aus der Barockzeit. Der heutige Friedhof liegt "vor dem Tor", am anderen Ende der Oberstadt.

Der Gedenkstein für Karlstadt vir der Kirche wurde im Sommer 1989 gestiftet. 1523 zog Karlstadt nach Orlamünde und führt die Reformation ein. Als Gegner von Bildern in der Kirche hatte er sich vorher in Wittenberg mit Martin Luther zerstritten. Luther sorgte dafür, dass Karlstadt schon im Jahre 1524 Orlamünder verlassen musste.

Zur 800-Jahr-Feier wurde die Kirche zuletzt neu ausgemalt.

 

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Losung & Lehrtext

23.11.2017
HERR, wenn ich an deine ewigen Ordnungen denke, so werde ich getröstet. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
Psalm 119,52 Lukas 10,39

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