St. Peter und Pauls-Kirche Gumperda

Aus dem 12. Jh. stammen Teile des Erdgeschosses Im 15. Jh. wurde die Kirche zu einer Wehrkirche umgebaut und der Chorturm erhöht. Das Kirchenschiff wurde im 18. Jahrhundert.  erhöht und mehrere Emporen eingebaut. Bei der letzten umfangreichen Renovierung 1975-1977 wurden diese bis auf die Orgelempore wieder entfernt und die Kirche erhielt ihr heutiges Aussehen.

Zwei Besonderheiten zeichnet diese Kirche aus: der hochgotische Flügelaltar und die zwei romanischen Tympana (Türstürze) aus dem 12. Jahrhundert. Ein Tympanon mit Blumenornamente ist auf der Nordseite über dem zugemauerten Eingang. Der andere befindet sich im Vorraum über dem Südeingang und zeigt Adam und Eva und ihre Vertreibung aus dem Paradies. Der Bildinhalt ist für ein Bogenfeld ungewöhnlich. In der deutschen romanischen Bauornamentik wird der Sündenfall ausgesprochen selten dargestellt, zudem ist ein Hase am Fuße des Lebensbaum zu finden, was ingesamt auf das hohe Alter des christlichen Reliefs schließen lässt.

 

Die älteste der zwei Glocken stammt aus dem Jahr 1562 und trägt die umlaufende Schrift: "verbum domini manet in aeternum" - Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit.

1982 wurde die Orgel von Schuke/Potsdam im alten Prospekt von 1709 eingebaut. Sie hat sechs Manualregister, zwei Pedalregister und insgesamt 508 Pfeifen. Zuletzt wurde sie 2006 generalüberholt.

 

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Losung & Lehrtext

28.04.2017
Gelobt sei Gott, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut haben. Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen.
Daniel 3,28 Apostelgeschichte 12,7

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