Die Kirche in Eichenberg

Erste Hinweise über das Bestehen der Kirche geben Orlamünder Pfarrurkunden von 1062 und 1194. Darin bestätigen die Erzbischöfe von Mainz der Parochie Orlamünde den Zehnten von 16 Kirchen im Umkreis von Orlamünde.

Die romanischen Ursprünge der Kirche sind sowohl im Chorraum als auch in den unteren Teilen des Langhauses zu erkennen. Es gab immer wieder bauliche Veränderungen, vor allem während der Spätrenaissance und dem frühen Barock. Im 17. Jahrhundert bauten die Rittergutsbesitzer von Harras und Hünefeld, die zugleich Patrone der Kirche waren, den Kanzelaltar mit seinen reichhaltige Blumenornamenten und geschnitzten Ranken und 1691 die flache Holzdecke ein.

Eine Orgel aus dem 1705 wurde 1875 abgerissen und durch einer Gerhardt-Orgel aus "zweiter Hand" von Tautendorf ersetzt. Leider ist die Orgel zur Zeit nicht bespielbar.

Außer der größeren Glocke von 1787 gibt es eine kleinere Glocke, die nach dem II. Weltkrieg vom "Glockenfriedhof" wieder zurückkehrte.

In den 1980er Jahren war der bauliche Zustand desolat, so bestand für das Dach der Kirche massive Einsturzgefahr. Erst Mitte der 1990er Jahre konnte der Turm saniert werden. In Eigenleistung wurde die Sakristei und die Ostseite denkmalsgerecht wieder hergestellt. Nachdem 1999 das Dach umfassend saniert, konnte 2005 die Innenausmalung und die Restauration des barocken Kanzelaltars abgeschlossen werden. Zuletzt wurde 2009 die Außenfassade auf der Nordseite der Kirche restauriert.

 

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Losung & Lehrtext

26.03.2017
Es gibt Hoffnung auf Zukunft für dich. Spruch des HERRN. Die Nachbarn und die, die den Blinden früher als Bettler gesehen hatten, sprachen: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte?
Jeremia 31,17 Johannes 9,8

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine www.ebu.de. Weitere Informationen finden sie hier. Herrnhuter Losungen