Die Sankt-Ursula-Kirche zu Lindig

In den ersten Jahren nach der Reformation bildeten Löbschütz und Lindig eine eigene Pfarrei. Seit 1537 ist Lindig eine Filialgemeinde von Kahla.

Die schmucklose Saalkirche wurde 1733-1735 mit zweistöckigen Emporen auf der Längsseite errichtet, anstelle einer alten und baufälligen Kirche. 1742 wurde die Orgel durch Justinus Ehrenfried Gerhard(t) aus Lindig gebaut.

Über dem Altar sind drei Schnitzfiguren aufgestellt. In der Mitte die Namenspatronin mit der Märtyrerkrone und einen Pfeil. Links davon steht die Heilie Ottilie und rechts die Heilige Dorothea. Die drei Figuren aus einem gotischen Schnitzaltar hatten bis 1905 auf dem Dachboden der Kirche gelegen.

Die beiden alten Glocken von 1586 und 1636 werden in Apolda 1867 umgegossen. Die größere Bronzeglocke muss 1917 abgeliefert werden und wird zerschlagen, da sie nicht im Ganzen vom Turm herabgelassen werden kann. 1929 wird eine neuen Glocke mit der Inschrift "Geopfert für Deutschlands Wehr 1917 - Neu erstanden zu Gottes Ehr 1929" geweiht, die für Kriegszwecke 1942 abgeliefert werden muss.

1991 konnte das Kichendach neu gedeckt werden. Von 1999 bis 2006 wurde das Kircheninnere umfassend saniert.

 

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Losung & Lehrtext

28.04.2017
Gelobt sei Gott, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut haben. Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen.
Daniel 3,28 Apostelgeschichte 12,7

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