Sankt-Maria-Kirche in Altendorf

Die Ursprünge der Kirche lassen sich anhand des Chores und des Kirchturms bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Durch Um- und Erweiterungsbauten erhielt die Kirche um 1517 ihr heutiges Aussehen.

Die Innenausstattung der Kirche wurde 1895 entfernt. Der entstandene Kirchenraum wurde durchgehend mit einem braunen Anstrich versehen. Bei der letzten großen Renovierung 1970-1972 wurde ein neuer Altar eingeweiht. Außerdem wurde die zweite Empore entfernt und ein neuer Fußboden eingebaut. Die vorgefundenen Farbreste haben die Farbgebung des heutigen Kirchenraumes entscheidend beeinflusst.

Die seltene Tulpenform der reichverzierte Barockorgel wird durch das durchbrochene Schnitzwerk betont. Das Taufgestell stammt aus der Spätrenaissance. Auf einer gewundenen, weinlaubumkränzten Säule trägt es die Taufschale. Im östlichen Teil des Schiffes finden sich Hinterglasmalereien, die vermutlich vor 1895 Bestandteil des östlichen Chorfensters waren.

Die Kirche zu Altendorf hatte ursprünglich drei Glocken. Nur die Glocke aus dem 14. Jahrhundert blieb der Gemeinde nach zwei Weltkriegen erhalten. 1972 wurde zu der vorhandenen Glocke eine im Jahr 1920 in Apolda gegossene Glocke montiert, die ein Geschenk der Gemeinde Poitzdorf bei Gera ist.

 

 

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Losung & Lehrtext

30.05.2017
Ich, der HERR, habe dich gerufen, dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker. Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leibe lebt.
Jesaja 42,6.7 Hebräer 13,3

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