Kirche in Altenberga

Die Kirche ist spätgotischen Ursprungs und wurde vermutlich um 1513 vollendet. An der Nordseite befindet sich der Kirchturm, der wie der Chor im 18. Jahrhundert an das Langschiff angebaut wurde.

Die Wand des Kanzelaltars schließt die Sakristei vom Chorraum ab. Durch das Gesims ist der Kanzelaltar zweigeschossig und unten durch ionische, oben durch korinthische Pilaster zweigeteilt. Unterhalb der Kanzel und zwischen den zwei Sakristeitüren befindet sich die Bilddarstellung des letzten Abendmahls aus dem 18. Jahrhundert.

An der Chornordwand ist der ehemalige Sakramenstschrein mit Schweifbogen zu sehen. Oberhalb davon ist die um 1500 datierte Plastik Heilige Anna Selbdritt mit Maria (das Jesuskind fehlt). An der Chorsüdwand wurde das barocke Epitaph für Anton Ludwig von Schwarzenfels (gestorben 1730) angebracht.

Die Orgel von 1754 geht laut Inschrift auf die Orgelbaufirma Gerhardt aus Lindig zurück. Zur Zeit ist sie nicht spielbar.

Im Glockenstuhl hängt eine unbezeichnete Bronzeglocke von 1447. Auf der Glocke findet sich das Relief von Maria mit Kind in einer Kapelle und davor Christus als Priester mit Krummstab und Weihwedel. Dieses Art von Relief ist ein Pilgerzeichen für die Wahlfahrt nach Einsiedel in der Schweiz. Die zweite Glocke wurde im 1. Weltkrieg eingeschmolzen, dafür kam als kleine Glocke eine Bronzeglocke aus dem 15. Jahrhundert dazu.

Die Kirche von Altenberga hat in Thüringen einer der bedeutendsten Wochenstubenkolonien der Kleinen Hufeisennase. Der Hängplätze befinden sich im Dach über dem Kirchenschiff und im Kirchturm.

 

Fotogalerie

KircheAltenbergaAnsicht.jpg KircheAltenbergaChor.jpg KircheAltenbergaKanzelaltar.jpg KircheAltenbergaInnen.jpg KircheAltenbergaSakramentsnische.jpg Kirche Altenberga Plastik Anna Selbtritt KircheAltenbergaKleineGlocke.jpg KircheAltenbergaPilgerglocke.jpg KircheAltenbergaTuerschloss.jpg KircheAltenbergaNordeingang.jpg

 

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Losung & Lehrtext

26.03.2017
Es gibt Hoffnung auf Zukunft für dich. Spruch des HERRN. Die Nachbarn und die, die den Blinden früher als Bettler gesehen hatten, sprachen: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte?
Jeremia 31,17 Johannes 9,8

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