Die Kirche zu Dothen

Die Ursprünge der romanischen Kirche sind heute noch an der Apsis und am Südeingang abzulesen. Im 14./15. Jahrhundert muss ein Brand die Kirche verwüstet haben. Beim Wiederaufbau wurde das Kirchenschiff verlängert und erhöht. Die Spitzbogenfenster gehen auf die Jahre 1698/99 zurück.

Erst 1812 wurde der Turmaufsatz mit geschweifter Haube errichtet. In den 1970er Jahren bestand für den Turm Einsturzgefahr, weil sich sich die Turmspitze bedenklich zur Seite neigte. In der Zeit von 1988-1998 konnte der Turm und das Dach erfolgreich saniert werden. Die 1900 umgegossene Glocke von 1519 wurde im I. Weltkrieg eingeschmolzen. Seit 1961 hängt wieder eine Stahlgussglocke neben der Bronzeglocke von 1839.

Im Kirchenschiff befindet sich eine dreiseitige Empore aus dem 17. Jahrhundert. Die Bretter-Balken-Decke stammt ebenfalls aus der Zeit. Auf die Innensanierung 1998 geht der Rückbau der zweiten Empore und die helle Farbgebung der Kirche zurück. Die lebensgroße Kreuzigungsgruppe mit Baumkreuz im Chor stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der stehende Taufengel aus dem 18. Jahrhundert wurde 1876 in seiner Funktion von einem Taufstein abgelöst. Die Orgel Orgel wurde 1800 von Matthias Vogler aus Naumburg gebaut.

Auf dem Friedhof um die Kirche zeugen alte Grabsteine und Gruften von der Begräbniskultur vergangener Zeiten.

 

Fotogalerie

KircheDothenLandstrasse.jpg KircheDothen.jpg KircheDothenChor.jpg KircheDothenEmpore.jpg KircheDothenTaufengel.jpg KircheDothenTaufstein.jpg KircheDothenOrgel.jpg KircheDothenFenster.jpg

 

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Losung & Lehrtext

21.10.2017
Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich. Jesus sprach zu der kranken Frau: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!
Psalm 39,8 Lukas 8,48

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