Kirche in Rauda

In einer Stiftungsurkunde des Nonnenklosters in Eisenberg von 1219 ist einer Kapelle in Rauda die Rede, die vom Kloster aus mit versorgt wurde. Ob diese Kapelle am Standort der heutigen Kirche stand, ist nicht bekannt. Seit der Reformation wurde Rauda mit dem Nachbarort Hartmannsdorf zur Filialgemeinde von Etzdorf.

Das Baujahr der barocken Kirche ist unbekannt. Erwähnt ist 1705 der Anbau der Sakristei und der Logen sowie 1749 die Errichtung eines neuen Turmes. Das Wappen der Etzdorfer Rittergutsbesitzer, der zugleich Patron der Kirche war, ist über der Kirchentür angebracht.

Zur Ausstattung gehört Innen eine dreiseitige, zweigeschossige Empore. Eine Orgel wurde damals nicht eingebaut. In der nordöstlichen Ecke der Kirche befand sich eine Herrschaftsloge mit einem seperaten Eingang für die Rittergutsbesitzer. Später wurde die Loge zu einer Leichenhalle umgebaut, die schließlich 1999 abgerissen wurde.

1982 wurde die Kirche das letzte Mal grundlegend renoviert. Seitdem ist die Stuckdecke der schlichten und hellen Kirche wieder ein Schmuck.

Die zwei Kirchturmglocken werden noch heute von Hand geläutet. Die kleine Glocke stammt von 1934, die große von 1953. Die alten Bronzeglocken, eine von 1495 soll den Namen des Heiligen Nikolaus getragen haben, wurden im II. Weltkrieg eingeschmolzen.

 

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Losung & Lehrtext

21.10.2017
Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich. Jesus sprach zu der kranken Frau: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!
Psalm 39,8 Lukas 8,48

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