Die Kirche zu Caaschwitz

Seit der Reformation gehört Caaschwitz zur Pfarrei Seifartsdorf. Die einschiffige Kirche mit eingezogenem rechteckigen Chorturm ist zwischen 1750-1752 erbaut. Etwa zur gleichen Zeit und im gleichen Stil wurde auch die Kirche im Nachbarort Silbitz erbaut. Beim Bau wurden das ältere Nord- und Südportal wiederverwendet.

Der Innenraum hat eine an den Längsseiten zweigeschossige Empore. An der südlichen Patronatsloge fällt das Allianzwappen derer von Schauroth und die Rokoko-Ornamentik auf. An den Längswänden sind elf figürliche Grabmäler der Patronatsfamilie aus dem 16. und 17. Jahrhundert aufgestellt. Etliche Familienmitglieder wurden auch in der Gruft unterhalb der Orgelempore beigesetzt. Der Kanzelaltar geht auf die Erbauungszeit der Kirche zurück. Aus dem Vorgängerbau ist eine dreiteilig geschnitzte Altarretabel erhalten, deren Entstehungszeit auf 1500 geschätzt wird.

Unter der Orgelempore wurde eine geräumige Winterkirche eingerichtet. Hier finden nicht nur die Gottesdienste im Winter statt, sondern auch die Bibelstunden und die Posaunenchorproben.

Nachdem die drei Glocken, eine von 1455, die anderen von Melchior Moeringk aus Erfurt von 1617, Opfer des Krieges wurden, hängen drei Stahlglocken im Turm von Caaschwitz.

 

Fotogalerie

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Losung & Lehrtext

20.07.2017
Bei dir finden die Verwaisten Erbarmen. Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: Ich kenne deine Bedrängnis.
Hosea 14,4 Offenbarung 2,8-9

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