Die Kirche zu Renthendorf

Die Kirche liegt auf einem Bergsporn oberhalb des Dorfes. Die Saalkirche mit Dachreiter mit südlich angebauter Patronatsloge wurde 1741 mit barocker Innenausstattung errichtet.

1958 brannte die Kirche bis auf die Grundmauern ab. Eine der beim Brand zersprungenen Glocke ist vor der Kirche zu sehen. Der Wiederaufbau bis 1964 versuchte einen Mittelweg zu finden zwischen historischer Tradition und modernen Anspruch.

Die Emporen und der Mittelgang wurde beibehalten. Im Altarraum wurde ein Altar mit Kreuz, ein Predigtpult und der Taufstein aufgestellt. Unter der Orgelempore befindet sich seitdem ein Gemeinderaum. Die Patronatsloge wurde zur Sakristei umgebaut.

Die neuen Glocken wurden in einem neu errichteten Glockenturm oberhalb der Kirche untergebracht. Gerhard Kirchner aus Weimar baute die neue Orgel und ersetzte damit die im Brand verlorene Friederici-Orgel.

In dieser Gemeinde war im 19. Jahrhundert der "Vogelpastor" Christian Ludwig Brehm über 50 Jahre Pfarrer. Sein Sohn Alfred Brehm erstellte als Zooologe die ersten Standardnachschlagewerke für die Tier- und Pflanzenwelt, die weltbekannt wurden. Die Gedenkstätte im Brehm-Haus liegt gleich neben der Kirche.

In Anlehnung an diese Tradition hängen im Altarraum die zwei Intarsien, die an die bekannten Jesu-Worte von den Vögeln erinnert.
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Losung & Lehrtext

07.07.2020
Ich sprach, da ich weglief vor Angst: Ich bin verstoßen aus deinen Augen. Doch du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu dir schrie. Am Wege saß ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an zu schreien und zu sagen: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und viele fuhren ihn an, er sollte schweigen. Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her!
Psalm 31,23 Markus 10,46-48.49

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