Die Trinitatiskirche zu Ottendorf

Die beiden Friedhöfe im Ort zeugen davon, dass Ottendorf einmal zwei Kirchen besaß. Die Kirche im Oberdorf verlor im Laufe der Zeit an Bedeutung und wurde 1756 wegen Baufälligkeit abgerissen.

Die Trinitatis-Kirche wurde bereits im 13. Jahrhundert an der Stelle errichtet, wo vorher eine Sankt-Andreas-Holzkapelle stand. Auf Initiative von den Herren von Meusbach erhielt die Kirche 1626/27 ihr heutiges äußeres Aussehen. Aus der Zeit stammt auch das repräsentative Südportal mit dem Wappen der Meusebach.

Das hölzerne Glockenhaus neben der Kirche wurde 1834 errichtet, weil der Turm die Glocken nicht mehr tragen konnte. Die älteste und kleinste Glocke stammt aus dem Jahr 1404.

Über dem Chor erhebt sich ein Kreuzgratgewölbe mit Malereien der Arma, der Leidenswerkzeuge Christi. Am Altar von 1649 ist der Übergang von der Renaissance zum Barock abzulesen. Auf dem Schrein ist die Kreuzigung und darüber die Grablegung Jesu dargestellt. Der Abschluss der Trilogie bildet Christus, der Auferstandene.

Die Emporenmalereien aus dem 17. Jahrhundert zeigen in 19 Szenen die Passion Jesu. Der runde Taufstein stammt von 1630. Die Rokoko-Kanzel und der darunter stehende Kirchenstand sind um 1962 entstanden. Die Orgel wurde von der Firma Poppe aus Roda 1865 gebaut und zuletzt 2003 restauriert.
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Fotogalerie

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Losung & Lehrtext

07.07.2020
Ich sprach, da ich weglief vor Angst: Ich bin verstoßen aus deinen Augen. Doch du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu dir schrie. Am Wege saß ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an zu schreien und zu sagen: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und viele fuhren ihn an, er sollte schweigen. Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her!
Psalm 31,23 Markus 10,46-48.49

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