Die Heilig-Kreuz-Kirche zu Stadtroda

Die Kreuzkirche ist die älteste Kirche der Stadt. Als die Kirche 1681 renoviert wurde, wurde ein Stein mit der Jahreszahl 1014 gefunden. Wahrscheinlich ist die verputzte Kirche mit längsrechteckigen frühgotischen Chorturm noch älter. 1826 wurde das oberste Turmgschoss mit den gekuppelten Spitzbogenfenstern neu aufgesetzt.

Im Inneren hat das Langhaus eine Nord- und Westempore und eine Flachdecke. Lange Zeit besaß die Kirche weder Orgel, Glocken und noch einen Taufstein. Seit der Reformation und mit der Fertigstellung der Stadtkirche Salvator wurde sie nur noch als Beerdigungskirche verwendet. Bei der Restaurierung 1959 wurde ein neuer Taufstein aufgestellt. 1977 wurde eine neue Orgel in Betrieb genommen.

Der älteste Teil der Kirche ist der romanische Chorraum, der in gotischer Zeit mit einem Kreurippengewölbe überbaut wurde. Die im Chorraum angebrachten spätgotischen Figuren sind etwa um 1500 entstanden. Sie stellen die Heiligen Elisabeth von Thüringen, Magdalena, Anna Selbdritt, Barbara und eine Unbekannte dar. Vermutlich waren sie Teil eines Flügelaltars. Die Figuren Petrus und Paulus werden auf 1517 datiert und stammen aus der ehemaligen Klosterkirche von Stadtroda.

Heute wird die Kreuzkirche im Sommerhalbjahr von der Kirchgemeinde genutzt. Die Kreuzkirchenmusiken haben eine lange Tradition.

 

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Losung & Lehrtext

26.09.2017
Du unser Gott, du großer Gott, mächtig und schrecklich, der du Bund und Treue hältst, achte nicht gering all das Elend, das uns getroffen hat. Bartimäus schrie: Du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her! Und sie riefen den Blinden und sprachen zu ihm: Sei getrost, steh auf! Er ruft dich!
Nehemia 9,32 Markus 10,48-49

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