Die Sankt-Salvator-Kirche zu Hermsdorf

1732 wurde die Saalkirche im spätbarocken Stil anstelle der Vorgängerin gebaut. Der östliche Dachturm wurde 1733 fertig. Die Kirche wurde mit zwei Emporen ausgestattet. Der Chorraum ist Teil des Turmes.

1735-1740 erfolgt die Ausmalung der Emporenfelder durch den Maler Schildbach aus Eisenberg. Als Vorlage nutzte er die Motive der Merian-Bibel. Das Mittelfeld der Decke zeigt Luther. Die vier großen Medaillons der Tonnendecke die Geburt Jesu, Auferstehung, Himmelfahrt und die Ausgießung des Heiligen Geistes.

1884 wurde die Kirche an der Westseite mit einem Vorbau im neugotischen Stil erweitert. Er bot Platz für die Treppenhäuser und für die neue Orgel von den Gebrüdern Poppe aus Roda. 1989 wurde diese durch die zweimanualige Sauer-Orgel ersetzt.

1973-1975 wurde der Fußboden auf die Höhe der ersten Empore verlegt, um im Untergeschoß Räume für die Gemeindearbeit zu gewinnen. Die Kanzel und der Altar im neugotischen Stil wurden durch ein schlichtes Lesepult und einen einfachen Altar ersetzt. Das Kruzifix der Vorgängerkirche erhielt einen zentralen Platz im Chorraum.

2002-04 wurde das Kirchen- und Turmdach erneuert. Zuletzt konnte 2006/07 die Fassade der Kirche restauriert und ein Fahrstuhl eingebaut werden.

 

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Losung & Lehrtext

21.08.2017
Der HERR verstößt nicht ewig; sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte. Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.
Klagelieder 3,31-32 1.Petrus 5,10

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