Die Kirche zu Graitschen

An der großen Saalkirche mit Dachreiter, Chor und Westturm wurde mehrere Jahrhunderte gebaut. Ende 15./Anfang 16. Jahrhundert wurde ein Neubau begonnen, der mit der Fertigstellung des Chores eingestellt und mit dem Schiff des Vorgängerbaus provisorisch verbunden wurde.

1911 wurde das Schiff weitgehend abgetragen und unter Verwendung des alten Materials in der heutigen sachlichen Form wieder aufgebaut. Vom mittelalterlichen Schiff ist an der Turmsüdseite ein stark beschädigtes Relief erhalten.

Der Innenraum ist schlicht gehalten, enthält eine asymmetrische dreiseite Emporenanlage und eine vorkragende Patronatsloge an der Chornordseite. Das Patronatsgeschlecht von Wangenheim hat im Chor und auf dem Kirchhof einige Epitaphien und Grabmäler hinterlassen.

An der Südseite des Triumphbogens steht die Kanzel mit Inschriften aus dem Jahre 1663. Der kelchförmige Taufstein entstammt vermutlich dem 16. Jahrhundert.

Eine um 1100 gegossene kleine Glocke gehört mit zu den ältesten von Deutschland steht seit 1888 im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

 

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Losung & Lehrtext

29.03.2020
Wenn mein Geist in Ängsten ist, so kennst du doch meinen Pfad. Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis.
Psalm 142,4 2. Korinther 1,3-4

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