Die Kirche in Kleinbucha

Die Dorfkirche in Kleinbucha ist in ihrer Bausubstanz weitgehend erhaltene romanische Saalkirche. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche ist auf 1768 zurückzuführen. Diese Jahreszahl hinterließen die Maurer im Putz der Fensternischen.

In den 1990er Jahren wurde die Kirche umfassend saniert. Die Innenausmalung stellte wieder die ursprüngliche, arg verblichene naive Blumenbemalung im "Bauernbarock" her.

Der große kupferne Kronleuchter leuchtet seit 2002 in der Kirche. Er ist eine Schenkung von dem früheren Kleinbuchaer Wilfried Backert, der den eigenen Entwurf selbst ausführte.

Im Glockenstuhl des Kirchturms hängen zwei Glocken. Die größere wurde im Jahre 1400 gegossen. Die kleinere trägt keine Widmung. Um die kleinere Glocke rankt sich eine Legende. Eines Tages ging beim Läuten ihr Klöppel verloren. Man vermutete, er sei durch die Turmluke hinaus geschleudert worden, auf den Erdboden gefallen und, da er dort nicht lag, ins Erdreich eingedrungen. Die Kleinbuchaer gruben nach dem Klöppel und es entstand eine tiefe Grube vor der Kirche, die sich schließlich mit Wasser füllte. So entstand der Dorfteich. Erst viel später entdeckten sie den Klöppel im Turm. Er war in den dichten Spinnenweben hängen geblieben.

 

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Losung & Lehrtext

19.07.2018
In deiner Hand, HERR, steht es, jedermann groß und stark zu machen. Es kam unter den Jüngern der Gedanke auf, wer von ihnen der Größte wäre. Da aber Jesus den Gedanken ihres Herzens erkannte, nahm er ein Kind und stellte es neben sich.
1.Chronik 29,12 Lukas 9,46-47

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