Maria (Sonntagsglocke)


Anno d(omi)ni xvc xvi
Consolor viva flere mortua pelle noci(va)
h(einrich) c(iegeler)


Im Jahr des Herrn 1516
Ich tröste, was lebt, beweine, was gestorben, vertreibe, was schädlich

(Gewicht: 1500 kg / Durchmesser: 137 cm / Ton: E)

Nach der Fertigstellung der Kirche 1495 wurde im Jahre 1516 durch den bedeutenden Erfurter Glocken- und Geschützgießer Heinrich Ciegeler die vierte (und jüngste) Glocke, die Sonntagsglocke "Maria" gegossen. Heinrich Ciegelers Glocken sind bekannt durch ihre Größe (Durchmesser über 100 cm) und durch ihren vorzüglichen plastischen Schmuck.

"Maria" ist die zweitgrößte der vier historischen Glocken. Sie ist in Kahla täglich mit dem Mittags- und dem Abendläuten zu hören.

(Die Ergänzungen der lateinischen Texte und ihre Übersetzung sind von Luise und Klaus Hallof, aus "Die Inschriften des Landkreises Jena" 1995)

Hier können Sie die "Maria" läuten sehen und hören:

 

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Losung & Lehrtext

26.06.2017
Nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit. Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.
Psalm 119,43 1.Korinther 4,1-2

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