Maria (Sonntagsglocke)


Anno d(omi)ni xvc xvi
Consolor viva flere mortua pelle noci(va)
h(einrich) c(iegeler)


Im Jahr des Herrn 1516
Ich tröste, was lebt, beweine, was gestorben, vertreibe, was schädlich

(Gewicht: 1500 kg / Durchmesser: 137 cm / Ton: E)

Nach der Fertigstellung der Kirche 1495 wurde im Jahre 1516 durch den bedeutenden Erfurter Glocken- und Geschützgießer Heinrich Ciegeler die vierte (und jüngste) Glocke, die Sonntagsglocke "Maria" gegossen. Heinrich Ciegelers Glocken sind bekannt durch ihre Größe (Durchmesser über 100 cm) und durch ihren vorzüglichen plastischen Schmuck.

"Maria" ist die zweitgrößte der vier historischen Glocken. Sie ist in Kahla täglich mit dem Mittags- und dem Abendläuten zu hören.

(Die Ergänzungen der lateinischen Texte und ihre Übersetzung sind von Luise und Klaus Hallof, aus "Die Inschriften des Landkreises Jena" 1995)

Hier können Sie die "Maria" läuten sehen und hören:

 

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Losung & Lehrtext

16.12.2017
Weh denen, die Unheil planen, weil sie die Macht haben! Jesus rief sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein.
Micha 2,1 Markus 10,42-43

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