Die Kirche zu Silbitz

Von der Vorgängerkirche aus dem 12. Jahrhundert ist nicht viel überliefert. Wegen Baufälligkeit wurde die heutige Kirche 1750-1752 auf den Grundmauern der Vorgängerkirche errichtet. Die Inneneinrichtung, die zwei Emporen als auch der Kanzelaltar gehören in diese Erbauungszeit. Die Orgel wurde 1827 von den Gebrüdern August und Louis Poppe aus Roda und Jena gebaut.

Die Silbitzer Kirche ist als sogenannte Patronatskirche eng mit dem Rittergut des Ortes und den Herren von Haugk verbunden. Unter der Orgelempore befindet sich das Patronatsgestühl mit separaten Eingang und darunter die Familiengruft der Rittergutsbesitzer.

Im I. und II. Weltkrieg mussten zwei der drei Glocken für die Kriegswirtschaft abgeliefert werden. Nur die kleine Glocke von 1763 verblieb der Gemeinde und rief allein 40 Jahre zum Gottesdienst. 1983 konnten eine kleine und große Glocke von 1936 und die mittlere von 1767 von der Kirche in Dobergast erworben werden, die dem Braunkohletagebau weichen musste. Die kleine Glocke wurde abgehängt und ist heute im Altarraum zu sehen.

2001 wurden umfangreiche Restaurationsarbeiten im Innenraum durchgeführt. Nun erstrahlt der prachtvolle Kanzelaltar wieder im neuen Glanz. 2009 wurden die Außenfassade, das Dach, der Turm und 2010 die Orgel saniert.

 

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Losung & Lehrtext

29.03.2017
Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele, darum will ich auf ihn hoffen. Durch Jesus Christus haben wir den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird.
Klagelieder 3,24 Römer 5,2

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