Die Kirche zu Hirschroda

Schon von weitem ist der Kirchturm der kleinen mittelalterlichen Filialkirche von Dornburg zu sehen. Wahrscheinlich um 1728 erhielt die Kirche ihr heutiges Aussehen. Dem massiven Chorturm krönt die Schieferhaube mit Turmknopf und Windfahne in Gestalt eines Hirsches. Über dem Schiff erhebt sich ein hohes Mansarddach.

Im Inneren werden Chor und Schiff bis in die Dachzone hinein mit einem hölzernen und stuckverzierten Tonne überwölbt. Die dreiseitigen und zweigeschossigen Emporen und das ebenerdige Gestühl haben eine kassettierte Verblendung, die eine größere räumliche Geschlossenheit vermitteln.

Der Kanzelaltar ist vermutlicht ein Nachbau des 1774 verbrannten Vorbild in der Schloßkirche Weimar. Sein obeliskartiger Oberbau wird von zwei dem Unterbau aufgeblendeten Palmen optisch getragen. Der Erbauer der Orgel von 1752 ist unbekannt. Sie wurde zuletzt 1987 restauriert.

 

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