Die Kirche zu Eckolstädt

Ursprünglich soll bei der Besiedlung der Gegend an dieser Stelle eine Holzkirche gestanden haben. Teile der heutigen steinernen Kirche gehen in das 11./12. Jahrhundert zurück. An der Nordseite fand man 1994/1995 bei Sanierungsarbeiten den alten Eingang und zwei romanische Rundbogenfenster. Um 1348 wurde die Kirche mit dem gotischen Chor nach Osten erweitert. 1736/37 wird der Westturm mit geschweifter Haube errichtet.

In der Kirche hat es immer wieder Brände gegeben. Die klassizistische Austattung stammt vom Wiederaufbau in den Jahren 1808-1810. Die Innenausmalung von 1905 wurden 1994-1997 erneuert. Die dreigeschossigen Emporen reichen bis unter das hölzerne Tonnengewölbe, wobei die oberste Empore umlaufend ist. Den Kanzalaltar gliedern die ionischen Säulen und Pilaster. Die Orgel wurde 1817 gebaut von Christian Friedrich Poppe d.J. aus Roda.

Durch die Brände wurden auch mehrfach die Glocken vernichtet, so dass im 19. Jahrhundert beschlossen wurde, die Glocken in einem Glockenhaus neben der Kirche aufzuhängen.