Sankt-Peters-Kirche an der Brücke zu Dorndorf

Die St.-Peterskirche an der Brücke in Dorndorf wurde in den Jahren 1725-1727 anstelle einer durch Brand beschädigten Vorgängerin errichtet. Die Kirche verdankt ihren etwas ungewöhnlichen Namen der Nähe zu der alten, bereits 1263 erbauten Saalebrücke und war ursprünglich dem Schutzheiligen der Fischer, Petrus, geweiht.

Der Turm, ursprünglich ein Wach- und Wehrturm, stammt in seinen Grundmauern noch aus dem Mittelalter. Das Kirchenschiff hat zwei nur von außen erreichbare Emporen und ein Tonnengewölbe aus Holz, das mit vier Gemälden versehen ist. 1969-1972 wurden diese einfühlsam restauriert, nachdem sie 1890 übertüncht worden war, "um die Andacht nicht zu stören".

Der im barocken Zopfstil erbaute Kanzelaltar gleicht in seiner Formensprache einer protestantischen Predigt. Links neben der Kanzel steht ein hölzerner Taufengel mit der Taufschale in der Hand aus dem Jahre 1735.

Auf der zweiten Empore befindet sich die 19-registrige Orgel des Thüringer Orgelbaumeisters Johann Christian Adam Gerhard, der 1816 nach Dorndorf geheiratet hatte. Das original erhaltene Instrument entstand 1817 und wurde zuletzt 1993/94 restauriert.

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Außenansicht Kirche Dorndorf

 

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Losung & Lehrtext

28.01.2020
Siehe, wenn Gott zerbricht, so hilft kein Bauen; wenn er jemand einschließt, kann niemand aufmachen. Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, und der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann.
Hiob 12,14 Offenbarung 3,7-8

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