Die Stadtkirche Sankt-Jacobi zu Dornburg

Die Grundmauern der Kirche werden auf das 12./13. Jahrhundert datiert, da in dieser Zeit das Bergplateau bebaut wurde. Etwa in dieser Zeit wird die Stadt Dornburg erstmals 1181 als Ort und 1343 erstmals als Stadt erwähnt.

Der Apostel Jakobus gibt der Kirche seinen Namen. Vermutlich 1539 wurde der Apostel im Dornburger Stadtwappen aufgenommen, als das Patronat der Kirche vom Dompropst zu Naumburg auf den Stadtrat übertragen wurde.

Mehrfach ist die Kirche Bränden zum Opfer gefallen. Nach einem großen Brand 1717 wurde sie in der heutigen Form wiederaufgebaut. Das Hallenlanghaus mit flacher Holztonne liegt in West-Ost-Richtung, der schmale Chor mit äußeren Strebepfeilern im Osten und den 36 m hohen Turm mit Schweifkuppel und Laterne im Westen.

Im Inneren befindet sich die dreiseitige, zwei- bzw. dreigeschossige Empore. Der historistische Kanzelaltar wurde bei der Innenrenovierung 1978-81 zurückgebaut und durch die spätbarocke Kanzel, das Kruzifix und das Taufpult aus dem kirchlichen Kunstarchiv ersetzt. Die große Orgel wurde 1820 von Johann Christian Adam Gerhard aus Dorndorf errichtet und 1978-1989 restauriert.

 

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