Die Kirche zu Thierschneck

Bis auf den westlichen Teil ist der Ursprung der Thierschnecker Kirche romanisch. Sie stellt den Grundtyp einer schlichten Saalkirche mit Apsis dar.

Nach einem verheerenden Brand 1763 musste die Kirche umfassend erneuert werden. Bis 1811/12 wurde die Kirche in ihrer jetzigen Form aufgebaut, das westlichen Langhaus verlängert, Einbau der großen Fenster und einem Dachreiter über dem Westgiebel errichtet.

Im Inneren erhielt sie eine Empore und einen Kanzelaltar. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der in klassizistischen Formen errichtete Kanzelaltar verändert und ergänzt, zum Teil mit Anklängen an den Jugendstil. In den 1990iger Jahren fand eine farbliche Neufassung des Innenraumes statt.

Die mit acht Registern versehene Orgel entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (nach 1763). Möglicherweise handelt es sich dabei um ein Werk des bekannten Thüringer Orgelbauers Justinus Ehrenfried Gerhardt. Sie wurde in den Jahren 2004 bis 2008 umfassend restauriert.

Auf dem Dorfanger vor der Kirche steht eine mächtige Linde. Sie erinnert seit 1763 an Beendigung des Siebenjährigen Krieges.


 

Ab 1.1.2018 gehört  die Kirchgemeinde  zum Kirchspiel Dorndorf/Saale

 

 

Fotogalerie

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Losung & Lehrtext

01.04.2020
Ich will mich freuen über mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens. Jesus sprach zu den Jüngern: Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
Jesaja 65,19 Johannes 16,22

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