Die Kirche zu Poppendorf

Ursprünglich war die Poppendorfer Kirche eine romanische Chorturmkirche mit eingezogenem rechteckigen Chorraum und Apsis. Unklar bleibt, ob der Turm ausgeführt war.

1873/74 erfolgte der Abriss des Langhauses und ein Neubau mit Vorhalle in neoromanischen Stil ohne einen - allerdings geplanten - Turm. Die Fassadengestaltung des neuen Kirchenschiffs mit Rundbogenfenstern, Biforien und Rundbogenfries gelang dabei außergewöhnlich repräsentativ.

Die Ausstattung des Innenraumes stammt weitestgehend aus dieser Bauzeit abgesehen von einer Erneuerung und eventuell Erweiterung 1908. Empore, Altar, Taufe, Kanzel und die leider nicht mehr bespielbare Orgel stellen eine eindrucksvolle Einheit dar, die aus aufwändiger Schablonenmalerei besteht.

In mehreren Etappen konnte das Gotteshaus bis 2003 umfassend saniert und die Ausmalung nach dem Original erneuert werden. Im Zuge dieser Arbeiten wurden im romanischen Chorraum Fragmente der gotischen Wandmalerei entdeckt. Ein kleiner Ausschnitt davon, der vielleicht Teil einer Anbetung durch die heiligen drei Könige darstellt, ist jetzt an der Chornordwand sichtbar.

 

Fotogalerie

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