Die Kirche zu Janisroda

Etwas versteckt liegt am Rande des Dorfes die Filialkirche von Prießnitz in Janisroda. An der Apsis ist zu erkennen, dass die Kirche in der Zeit der Romanik ihren Ursprung hatte. Erst später wurde der Chorturm errichtet. Das heutige Aussehen geht auf die erheblichen Umbauten im Jahre 1861 zurück.

Im Inneren wurde an der Nord- und Westseite eine zweigeschossige Empore eingebaut. Im Chorraum steht ein schlichter Kanzelaltar, hinter der sich die Sakristei mit der Apsis anschließt. In der Apsis sind Spuren der mittelalterlichen Wandgemälde erhalten geblieben.

Die Besonderheit des Altars erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Unter dem Altarbehang verbirgt sich ein spätgotisches Sakramentshäuschen, was auf 1500 geschätzt wird.

Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch die Pieta aus Holz, welches auf einer Konsole an der Südwand neben der Patronatsloge angestellt ist. Die ehemalige Patronatsloge wird heute als Gemeinderaum und Winterkirche genutzt.

 

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