Die Kirche zu Leislau

Von Weitem ist der Chorturm mit den Biforien (zweifach gekuppelte Rundbogenfenster) auf Höhe des Glockenstuhls zu sehen. Die Ursprünge der Kirche mit halbkreisförmiger Apsis und Chorturm gehen in die spätgotische Zeit des 12. Jahrhunderts zurück. Das Kirchenschiff bekam seine heutige Form beim Umbau um 1706. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch der Kanzelaltar und das Orgelsprospekt der Kirche.

Der Innenraum der Kirche ist klar gegliedert. Im Osten im Chor vor der Apsis steht der Kanzelaltar. Im Schiff bilden die Kirchenbänke einen Mittelgang. Die Westempore hat genügend Raum, um neben der Orgel auch einen Chor zu fassen. Die Kirchenfenster im Langhaus zeigen die vier Evangelisten.

Die älteste Glocke ist zugleich die kleinste. Sie wurde von Carl Friedrich Ulrich (1801-1848) in Apolda gegossen. Für die beiden eingeschmolzenen größeren Glocken läuten seit 1966 die große Glocke "Ehre sei Gott in der Höhe" und die mittlere "Und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

 

Fotogalerie

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